Manchmal verändert sich ein Leben nicht durch eine bewusste Entscheidung.
Manchmal sorgt das Leben dafür, dass wir innehalten müssen.

Bei Antje war es 2016 ein körperlicher Knockout.
Sie konnte plötzlich kaum noch stehen oder laufen. Drei Wochen lag sie fast vollständig flach.
Und während ihr Körper sie aus ihrem bisherigen Alltag herausnahm, begann in ihrem Kopf etwas Neues:
Will ich meine Lebensenergie wirklich weiterhin hauptsächlich in die Ziele anderer stecken?

Denn Antje war keineswegs unzufrieden.
Sie hatte ihre Arbeit geliebt. Sie war engagiert, loyal und hat unglaublich viel eingebracht.

Doch plötzlich wurde ihr bewusst:
Da ist noch mehr.
Was dann folgte, war eine Reise, die sie selbst wahrscheinlich so nicht geplant hätte.

Sie beschäftigte sich intensiv mit Gesundheit und Vitalstoffen und öffnete sich immer mehr für Themen, die vorher außerhalb ihrer bisherigen Welt lagen.
Energiearbeit, Numerologie, Schicksalsmatrix und weitere Formen der Persönlichkeits- und Bewusstseinsarbeit wurden Teil ihres Weges.

Nicht alles muss dabei für jeden Menschen stimmig sein.
Aber genau darum geht es in unserem Gespräch auch nicht.

Es geht um die Frage, was passiert, wenn wir uns erlauben, neugierig zu bleiben.
Wenn wir nicht sofort entscheiden müssen, ob etwas richtig oder falsch ist.
Wenn wir einfach einmal hinschauen und ausprobieren. Spüren und uns überraschen lassen.

Antje nennt das heute: „mit staunenden Kinderaugen durchs Leben gehen.“

Eine Haltung, die sie auch in ihrem Programm Unverloren weitergibt.

Denn manchmal fühlen wir uns im Leben tatsächlich verloren.

Gerade dann, wenn eine alte Rolle nicht mehr passt.

Wenn ein Beruf nicht mehr erfüllt.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind.
Wenn eine Beziehung sich verändert.
Wenn wir merken, dass wir eigentlich etwas ganz anderes wollen.

Aber vielleicht sind wir gar nicht verloren.
Vielleicht sehen wir gerade nur nicht, wo es weitergehen könnte.
Antje benutzt dafür ein schönes Bild: Wenn es uns schlecht geht, wird der Sack, in dem wir stecken, immer kleiner. Wir sehen immer weniger Möglichkeiten.
Dann müssen wir nicht sofort den ganzen Sack aufreißen. Vielleicht reicht erst einmal ein kleiner Spalt.
Um ein bisschen Licht einzulassen, sich neue Fragen zu stellen, einfach eine neue Sicht einnehmen zu können.

Und genau darüber haben wir in dieser Folge von Mut zur Businesswahrheit gesprochen.
🎧 Hier kannst du das komplette Interview mit Antje anschauen:
https://youtu.be/f2To5OOLg0U

Liane Lumpe
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