ÜBER MICH

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich nichts mehr so funktioniert wie früher.

Liane Lumpe
Mentorin für Frauen 45+ in Umbruchsituationen

Ich habe mich mit 60 Jahren selbstständig gemacht.

Nach 30 Jahren im Direktvertrieb für Werkzeuge war ich es gewohnt, erfolgreich zu sein. Ich wusste, wie man Ziele erreicht, Verantwortung übernimmt und Dinge voranbringt.

Mein Erfolgsmodell war lange:

höher. schneller. weiter.

Und es hat funktioniert.

Bis es das plötzlich nicht mehr tat.

Ich hatte Wissen.
Ich hatte Erfahrung.
Ich hatte Strategien.
Ich hatte Programme gebucht und alles gelernt, was ich vermeintlich brauchte.

Und trotzdem habe ich es nicht umgesetzt.

Das war für mich der allergrößte Schmerz.

Denn ich kannte mich anders.

Ich war immer diejenige gewesen, die anpackt, durchhält und Dinge geschafft bekommt.

Und plötzlich bekam ich mein eigenes Business nicht auf die Reihe.

Warum funktionierte das plötzlich nicht mehr?

Die Antwort lag nicht in noch mehr Wissen.

Sie lag bei mir.

Ich kannte mich selbst so nicht mehr.

Ich habe mich auf meine Couch gelegt und nichts getan.
Stundenlang habe ich Geschichten und Hörbücher gehört – keine Fachbücher.

Ich wollte nichts mehr lernen. Nichts optimieren. Nichts planen.

Ich wollte einfach nur weg von diesem Druck in mir.

Und gleichzeitig wusste ich: Eigentlich müsste ich längst etwas tun.

Ich hatte Programme gebucht. Ich hatte Wissen. Ich wusste, was zu tun war. Und trotzdem habe ich es nicht umgesetzt.

Das war für mich der größte Schmerz.

Denn ich kannte mich anders. Ich war immer diejenige gewesen, die gemacht, durchgehalten und Dinge geschafft hat.

Und plötzlich bekam ich mein eigenes Business nicht auf die Reihe.

Ich wusste, was zu tun war. Ich tat es nur nicht.

Ich hatte Programme gebucht. Ich hatte Wissen. Ich hatte Strategien.

Eigentlich fehlte mir nichts.

Und trotzdem saß ich da und konnte vieles von dem, was ich mir vorgenommen hatte, nicht umsetzen.

Das hat mich unglaublich frustriert.

Denn ich kannte mich als eine Frau, die anpackt, Verantwortung übernimmt und Dinge ins Rollen bringt.

Warum funktionierte das plötzlich nicht mehr?

Die Antwort lag nicht in noch mehr Wissen.

Sie lag tiefer.

Ich musste verstehen, warum ich mich selbst immer wieder unter Druck setzte – und warum genau dieser Druck mich davon abhielt, ins Tun zu kommen.

Ich musste aufhören, gegen mich zu arbeiten.

Lange dachte ich, ich müsste mich einfach noch mehr zusammenreißen.

Disziplinierter sein.
Mehr machen.
Mich endlich überwinden.

Doch genau das hatte ich jahrzehntelang getan.

Und es hatte mich erschöpft.

Erst als ich begann, meine Emotionen nicht mehr überwinden zu wollen, sondern sie als Signale meines Nervensystems zu verstehen, veränderte sich etwas.

Ich begann, mein Nervensystem besser zu verstehen, meine Glaubenssätze zu hinterfragen und den inneren Druck loszulassen.

Und vor allem:

Ich hörte auf zu kämpfen.

Plötzlich wurde wieder etwas möglich.

Ich konnte mich selbst wieder besser verstehen.
Ich konnte wahrnehmen, was ich brauchte.
Und ich begann, mir selbst wieder zu vertrauen.

Da habe ich verstanden:

Es braucht nicht noch mehr Druck.
Es braucht eine neue Sicht.

Aus meiner Erfahrung wurde meine Aufgabe.

Heute weiß ich: Wenn plötzlich nichts mehr so funktioniert wie früher, bedeutet das nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Ich weiß das, weil ich selbst lange geglaubt habe, ich müsste mich nur noch mehr anstrengen. Disziplinierter sein. Mehr leisten. Mich endlich wieder zusammenreißen.

Dabei hatte ich längst verstanden, dass genau dieser Druck mich immer wieder davon abhielt, ins Tun zu kommen.

Ich musste tiefer schauen.

Ich musste verstehen, was mich über all die Jahre angetrieben hatte, warum ich mich selbst immer wieder unter Druck setzte und warum es mir so schwerfiel, auf mich selbst zu hören.

Als ich begann, meine Gefühle nicht mehr bekämpfen zu wollen, sondern sie als Signale zu verstehen, veränderte sich etwas.

Ich begann, meine Muster und Glaubenssätze zu hinterfragen, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und mir selbst wieder zu vertrauen.

Und ich habe verstanden: Ich muss nicht wieder die Frau werden, die ich einmal war.

Ich darf herausfinden, wer ich heute bin.
Was mir guttut.
Was ich wirklich will.
Und wie ich mein Leben gestalten möchte.

Aus dieser Erfahrung ist meine Aufgabe entstanden.

Ich begleite Frauen 45+, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen und sich selbst plötzlich nicht mehr verstehen.

Frauen, die nicht noch mehr Druck brauchen, sondern eine neue Sicht auf sich selbst.

Damit sie wieder spüren, was in ihnen steckt, sich selbst vertrauen und ihr Leben freier, leichter, mit mehr Freude und Lebendigkeit gestalten können.

Liane Lumpe
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